Der Berufsalltag stellt uns manchmal vor Entscheidungen, die nicht so leicht zu treffen sind:

Arbeite ich auch heute länger (und schaffe vielleicht diese Arbeit) oder gehe ich pünktlich nach Hause und zum Sport?
Unterstütze ich die Kollegin weiter und nehme ihr Aufgaben ab oder ermutige ich sie, zu lernen und die Arbeiten selbst zu erledigen?
Setze ich mich jetzt an diese wichtige strategische Arbeit oder lenke ich mich erst noch durch ein Schwätzchen mit Kollegen ab?

Wenn du nach deiner Entscheidung ein gutes Gefühl hast, ist alles in Ordnung. Wenn du dich aber nachträglich ärgerst, wieder nachgegeben zu haben, wenn du zu Hause lange Diskussionen mit deinem Partner führst oder gar mit dir selbst haderst, dass du so undiszipliniert und viel zu gutmütig bist: Stoppe deinen inneren Dialog und überlege dir was dahinter steckt.

  • Wie gut ist meine Prioritäten-Setzung? Arbeite ich – so gut es geht – organisiert und entsprechend meinerLeistungskurve? ‘Bin ich bereit, den Preis für meine „Ja’s“ zu zahlen?
  • Welches Selbstbild habe ich? Wie reagiere ich auf Lob oder Kritik? Wie abhängig bin ich von der Meinung anderer Menschen?
  • Wie stark sind Ihre meine inneren Antreiber? Kenne ich meine Motiv- und Wertestruktur und kann ich  entsprechen agieren und entscheiden? bin ich  ausreichend fürsorglich zu mir selbst und finde regelmäßig Ruhe und Gelassenheit?

Diese und weitere Fragen können in einem Coaching sehr gut reflektiert und bearbeitet werden. Kommen sie bei  Bedarf gerne auf uns zu und vereinbaren einen Termin für ein unverbindliches Kennenlernen.

Für den Notfall hier einige wichtige Überlegungen für ein souveränes NEIN.

  1. Finde dein Gegenüber, die Situation, die Emotionen … „Interessant“! Bitte nicht laut sagen, nur denken.
  2. Erbitte Bedenkzeit und brich so das automatische Ja auf. Überlege: kann ich es in der Zeit schaffen? Will ich es tun? Kann ich eine Alternative vorschlagen?
  3. Kläre (mit dem Vorgesetzten) die Prioritäten: „Ich sitze gerade an … Reicht es hinterher?“ Bis wann morgen Vormittag brauchen Sie die Zuarbeit? Lasse mehrere Vorgesetzte möglichst selbst die Priorisierung vornehmen, ehe du die Aufgaben übernimmst.
  4. Erkenne und entlarve die Strategien deiner Gegenüber. „Ich lasse mich nicht emotional erpressen!“
  5. Mache dir den Preis deines Ja-Sagens bewusst: Ja zur Mehrarbeit heißt Nein zur Familie oder zum Partner. Ist der Preis (dauerhaft) okay?

Falls du bei der Beantwortung dieser Fragen nicht weiterkommst oder grundsätzlich deinem Lebens-Schiff einen ganz anderen Kurs geben willst, sollten wir mal reden: https://calendly.com/kontakt-46/erstkontakt